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Heliskiing in Island: Powdern am Polarkreis

Es ist das Land der Wikinger, der kühlen Winde, der Feen und Trolle: Island. Am Polarkreis fängt die Heliskiing-Saison an, wenn sie anderswo längst zu Ende geht.

Es scheint, als werde in Island alles von einem magischen und mystischen Schleier umhüllt. Das beginnt mit der Tatsache, dass die Isländer an Feen und Trolle glauben und demzufolge sogar Strassen zuweilen mit Umwegen planen, um gewisse Feen-Siedlungen nicht zu stören. Es geht dahingehend weiter, dass im Sommer die Tage nicht aufhören und im Winter die Nordlichter erscheinen. Die Magie spiegelt sich auch in der Landschaft wider: Islands riesige Berge sind durch Vulkan-Aktivitäten entstanden und ragen direkt aus dem eisigen Meer empor. Die Insel besteht aus mehr als 30 aktiven Vulkanen, unzähligen Geysiren und heissen Quellen.

All das macht Island zu einem zauberhaften Ort und einem der Heliskiing-Hotspots weltweit. Dabei sind die Berge nicht so hoch wie in Nordamerika oder den Alpen. Das Bergerlebnis und die Schönheit der Gipfel aber ist schlichtweg gewaltig. Von den höchsten Stellen der Gebiete, die gewöhnlich um 1’500 Metern liegen, kann man bis an den Atlantik fahren. Und jetzt stell Dir vor, Du fliegst mit dem Heli, die Skier oder das Snowboard im Gepäck, über das offene Meer von einem Gipfel zum nächsten: ein Abenteuer, dass Du nicht verpassen solltest!

Skifahren im Licht der Mitternachtssonne

In Island können Liebhaber des Sports ihre Kurven schwingen, während in Kanada, USA oder den Alpen schon längst Sommerpause ist. So erstreckt sich die Heliski-Saison hier von März bis Juni – vorher ist das Wetter zu extrem. Im Sommer bleibt es immer hell und im Winter und Frühjahr tanzen Nordlichter über den Himmel. Weil im Mai und Juni die Sonne nie wirklich untergeht, haben die Heliski-Anbieter viel Zeit, die perfekten Schnee- und Wetterbedingungen abzuwarten. Schon ab dem 21. März ist es in Island deutlich länger hell. Das macht Heliskiing flexibler. Sollte das Wetter tagsüber mal schlechter sein, kann man einfach am späten Abend noch fliegen und Ski fahren. Und eine Nachtabfahrt im warmen Licht der Mitternachtssonne ist unvergesslich. Wir haben es selbst erlebt!

Dann gestaltet sich die Szenerie nämlich wie folgt: Obwohl es teils weit nach zwölf Uhr ist, steht die Sonne noch immer wie ein glühender Feuerball am Horizont. Die Schneedecke glitzert in allen Orange- und Rottönen. Nur eine Handvoll Skispuren schlängeln sich den Hang hinunter bis ans Ufer. In wenigen Minuten taucht die Sonne in die funkelnde See, um sofort wieder aufzugehen. Hier kannst Du die letzten Schwünge des Tages bis hinunter ans Meer ziehen.

Heliskiing für jeden

Vorteile bieten sich aber nicht nur aufgrund der wunderbaren Landschaft. Denn die Gebiete sind sowohl für Experten als auch weniger erfahrene Fahrer geeignet. Die Stabilität der Schneedecke ist dabei höher als in den Rocky Mountains. Experten können dementsprechend auf extrem steilen Hängen ihre Herausforderung suchen, ohne dabei grössere Risiken eingehen zu müssen. Während die Profis ihren Spass haben, können weniger Erfahrene andere Hänge gut bewältigen, nicht sehr steil und zudem völlig baumfrei. Aufgrund dessen eignet sich Island auch für Skifahrer, die noch nicht so viel Erfahrung ausserhalb präparierter Pisten und insbesondere auf Waldabfahrten gesammelt haben.

Schnee in Massen

Weil die Abfahrten sich teilweise bis ans Meer erstrecken, ist die Höhendifferenz gross. Die Schneebedingungen sind allerdings durchaus auch mal wechselhaft. Vor allem im März und April kann man auf einer Abfahrt von tiefem Pulverschnee über harschige Stellen bis hin zu weichem Frühjahrsschnee alles erleben. Im Mai und Juni lebt das Heliskiing dagegen von seinen Firnschneetagen. Dann taut die Sonne die oberen Schneeschichten im Laufe des Tages an. Dieser Firnschnee lässt sich bis in den Sommer hinein spielerisch leicht fahren. Durchschnittlich zehn Meter weisser Powder fallen auf den Gipfeln und Gletschern pro Jahr.

Heliskier und Tourengeher

 

Seit 1986 organisiere ich Heliskireisen weltweit – mit Know-how und echter Ski-Leidenschaft. TRAVELZONE bündelt das Beste aus 35 Jahren Heliski-Erfahrung. Deshalb ist Heliskiing mit TRAVELZONE anders: sicher, einzigartig und unvergesslich!

Best of Heliskiing by Kenny Prevost

Mit Terrains von bis zu 4’000 Quadratmetern sind die isländischen Gebiete fast so gross wie der Schweizer Kanton Wallis. Während rund um Zermatt und Saas Fee täglich zehntausende Skifahrer Pisten und Geländeabfahrten bevölkern, verlieren sich auf diesen riesigen Bergregionen gerade einmal ein paar wenige privilegierte Heliskiing-Gäste und der eine oder andere Tourengeher. Dank des fliegenden Lifts kommen Heliskiier an einem Tag locker auf ein Dutzend Abfahrten. Da der Helikopter fast überall landen kann, reiht sich eine Traum-Abfahrt an die nächste. Die Guides finden dabei stets die Hänge mit der besten Schneequalität und dem geringsten Lawinenrisiko.

Apropos Guides: Dich erwarten neben den spektakulären Rahmenbedingungen auch erstklassig ausgebildete Führer aus Island, Kanada, Frankreich und der Schweiz. Und es wird natürlich auch nach denselben Sicherheitsstandards gearbeitet, die weltweit als führend gelten.

Nach einem anstrengenden Skitag wird in den Lodges mit den typisch roten Dächern auch schon mal frischer Fisch aus dem Meer und den Flüssen Islands aufgetischt. Ein weiterer Vorteil besteht in der Entfernung. Island liegt keine vier Flugstunden von uns entfernt. Also: Heliskiing-Urlaub ohne Jetlag.

Zwischenstopp Reykjavik

Auf Deiner Reise nach Island kannst Du einen kleinen Zwischenstopp in Reykjavik machen. Wer will, kann eine Jeep-Tour zu den Geysiren dranhängen. Der Strokkur sprüht zuverlässig alle drei bis sieben Minuten seine heisse Wasserfontäne in den Himmel. Oder Du fährst hinaus zu den Vulkanen und besichtigst den Eyjafallajökull, der 2010 die halbe Welt in Atem hielt, als er mit seinen Aschewolken tagelang den Flugverkehr über weiten Teilen Europas lahmlegte. Darüber hinaus lockt Reykjavik mit vielen schönen Restaurants und Lokalen entlang der Einkaufsstrassen und die Blaue Lagune ist nur rund 20 Minuten entfernt. In diesem atemberaubenden Naturheilbad kann man bei eisigen Temperaturen in 37 bis 42 Grad Celsius warmes Wasser abtauchen und Dampfwolken über dem Thermalbad aufsteigen sehen. Es dient der Entspannung und soll gleichzeitig auch Heilungsprozesse anregen. Der ideale Ort, um einer unvergesslichen Heliskireise nach Island zu krönen.

Stark genug?

Du bist nicht sicher, ob Du stark genug für Heliskiing fährst? Melde dich bei uns. Gerne auch mit einem Video-Check-up. Wir waren mit tausenden Skifahrern beim Heliskiing und kennen alle Gebiete. So können wir mit Dir einschätzen, wo Du am meisten Spass im Powder hast!

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