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Selkirk Tangiers Gründer Peter Schlunegger: Einer der grossen Heliski-Pioniere

Kanadas Heliskiing-Pioniere stammen überwiegend aus den Alpennationen. Da sind zum Beispiel die Österreicher Hans Gmoser und Mike Wiegele oder der Schweizer Rudi Gertsch. Und zu diesem illustren Kreis gehört auch Peter Schlunegger. Der Schweizer bildet die vierte Generation von Bergführern in seiner Familie und ist Gründer von Selkirk Tangiers Heliskiing.

Peter Schlunegger war gerade auf dem Rückweg von einer Bergführer-Reise nach Neuseeland, als er 1967 im kanadischen Banff Halt einlegte, um als Skilehrer in Lake Louise zu arbeiten. Hier, an einem der schönsten Orte der Welt, machte der Schweizer seine Sache so gut, dass ihm CMH-Gründer Hans Gmoser ein Jahr später die Chance seines Lebens bot: eine Stelle als Bergführer bei der noch jungen Firma Canadian Mountain Holidays, dem ersten kommerziellen Heliskiing-Betrieb in Kanada. Um die Gäste in der CMH Bugaboos Lodge zu leiten, stellte Gmoser vier Schweizer Bergführer ein, die liebevoll «Schweizer Mafia» genannt wurden. Einer der «Mafiosi» war Peter Schlunegger.

Damit war der Schweizer seit Tag eins ein Teil des Heliski-Business. In den 70er Jahren absolvierte Schlunegger, während er bei CMH arbeitete, seine Schweizer Bergführer-Zertifizierung und leitete zahlreiche Skitouren in den Rocky Mountains und in ganz British Columbia. Er führte eine Gruppe von Glaziologen zum Mount Logan, dem höchsten Gipfel Kanadas, und gründete die Banff Mountaineering School.

Schlunegger gründete Selkirk Tangiers Heliskiing

Dann, elf Jahre nachdem er nach Kanada kam, zog es den Schweizer nach Revelstoke. Der Grund: die Menge und Qualität des Schnees sowie die grosse Vielfalt des Geländes. Noch heute erzeugen die Selkirks und Monashees Leuchten in den Augen von Heliskiiern. Die beiden Gebirgszüge gehören zu den besten Tiefschneerevieren der Welt. Durchschnittlich rund neun Meter feinster Powder pro Saison, relativ stabile Wetterlagen, atemberaubende Gletscherhänge und wunderbare Waldabfahrten machen sie zu einem Traumziel für Powder-Fans. Das solltest auch Du Dir beim nächsten Nordamerika-Aufenthalt nicht entgehen lassen!

Heliskiing mit Kenny ist perfekt organisiert, so wie ich es als Freerider und Pilot selber verlange! Bravo!

Elias Ambühl

Im Jahr 1978 gründete Schlunegger seine Firma  Selkirk Tangiers Heliskiing. Damals übernachteten die Gäste noch in Wohnmobilen am Strassenrand, weit entfernt von der heutigen modernen Lodge. Das Gebiet, in dem die Gäste damals auf Skiern unterwegs waren, lag in der Selkirk Mountain Range in der Nähe des Tanger River. Daher der Name: Selkirk Tangiers. Zu dieser Zeit war das Unternehmen der einzige Heliskiing-Betrieb, der die Skifahrer in den legendären Pulverschnee der Gegend führte. Seitdem sind viele andere in seine Fussstapfen getreten. Revelstoke gilt mittlerweile als heimliche Hauptstadt des Heliskiing.

Ein neues Zuhause: das Hillcrest Hotel

Über die Jahre optimierte Schlunegger sein Unternehmen mit schweizerischer Präzision. Ab 1990 bot er auch Heliskiing mit kleinen Gruppen an. Kurz vor der Jahrtausendwende öffnete dann das Hillcrest Hotel seine Türen und schuf für Selkirk Tangiers ein neues Zuhause. Seitdem starten die Helikopter von hier aus jeden Morgen zu ihren Touren in die Berge.

Selkirk Tangiers und Revelstoke fusionieren

2007 schloss sich Selkirk Tangiers dem Revelstoke Mountain Resort an, wodurch es dem Heliski-Betreiber ermöglicht wurde, das Potential des Resorts mit dem spektakulären Terrain von Selkirk Tangiers zu kombinieren. Die Gäste haben nun Zugang zu einem erstklassigen Heliski- und Boarding-Angebot und gleichzeitig zu einem der aufregendsten neuen Skigebiete Nordamerikas.

Selkirk Tangiers bietet Heliskiing sowohl für kleine als auch grosse Gruppen von Ski- und Snowboardfahrern an. Die Fusion mit dem relativ jungen Revelstoke-Skigebiet entpuppte sich als Riesenvorteil für alle Gäste. Das Resort ist ebenso wie das Zentrum von Revelstoke nur rund zehn Autominuten von der Selkirk-Basis entfernt. Sollten die Hubschrauber wegen schlechten Wetters mal nicht fliegen können, kann man schnell zum Resort-Skiing ausweichen oder auch zum Catskiing gehen.

40 Jahre Pionierarbeit

Schlunegger zog sich im Rahmen der Fusion 2007 bei Selkirk Tangiers langsam zurück. Dem Heliskiing und insbesondere Selkirk Tangiers blieb er aber weiter verbunden. So fungiert er innerhalb der kanadischen Vereinigung von Bergführern mittlerweile als Prüfer. 2017 feierte Schlunegger bei Selkirk Tangiers sein 40-jähriges Jubiläum als einer der grossen Heliskiing-Pioniere.

Stark genug?

Du bist nicht sicher, ob Du stark genug für Heliskiing fährst? Melde dich bei uns. Gerne auch mit einem Video-Check-up. Wir waren mit tausenden Skifahrern beim Heliskiing und kennen alle Gebiete. So können wir mit Dir einschätzen, wo Du am meisten Spass im Powder hast!

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