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Die White Wilderness Heliskiing-Story

Schweizer Präzision und kanadische Gelassenheit – das ist eine perfekte Kombination. Aber selten. White Widerness Heliskiing in Terrace verfügt über diese Erfolgsformel, weil zwei Schweizer ihren Traum in British Columbia wahrmachten.

Die beiden Schweizer hinter White Wilderness Heliskiing sind Marcel Schneider und Martin Jäger. Die beiden kannten sich schon in der Schweiz. Zu Geschäftspartnern wurden sie erst in Kanada. Viel Aufhebens aber machen sie nicht um sich. Und mit dieser schweizerischen Zurückhaltung passen sie perfekt zu ihrem kanadischen Team in Terrace.

Kanadier, und vor allem die Outdoor-People dieses riesigen und nur dünn besiedelten Landes, schwingen keine grossen Reden. Sie sind eher stille Macher. Gelassen, auch wenn andere hektisch werden. Und vor allem zuverlässig, wenn es drauf ankommt. Mit solchen Menschen lässt sich gut arbeiten – und erst recht eine gute Zeit verbringen.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass aufgrund der fast schon sprichwörtlichen Gelassenheit und Freundlichkeit der Kanadier manche Dinge etwas länger dauern. Ohne die Hartnäckigkeit und Konsequenz, mit der die beiden Schweizer Gründer ihren Traum im Nordwesten Kanadas verfolgen, wäre White Wilderness Heliskiing so schnell niemals zu einem der attraktivsten Boutique-Heliski-Anbieter Kanadas aufgestiegen.

Wie so oft begann auch diese Erfolgsstory mit einem Zufall. Oder besser mit einer Chance, die es zu erkennen und zu packen galt. Marcel Schneider war als leidenschaftlicher Fliegenfischer in der Nähe von Terrace einige Male in der Skeena Salmon Lodge eines deutschen Paares zu Gast. Der Skeena River, gleich vor der Haustür des grossen Blockhauses, ist im Sommer ein Mekka des Fly-Fishings. Aus dem Gast wurde ein Freund. Und als die Betreiber der Fishing Lodge einen Investor suchten, stieg Schneider ein. Schliesslich wollte das deutsche Paar die Lodge aus Altersgründen abgeben. Da übernahm Schneider komplett.

Als Kompagnon kam wenig später Martin Jäger ins Boot, und der erkannte als passionierter Heliskier sofort das Potential der Fishing Lodge für den Winter. «Diese endlosen Wälder und diese gigantischen Berggipfel rund um die Lodge sorgen für ein fantastisches Terrain, die Schneemengen in den Skeena Mountains für perfekte Skibedingungen», schwärmt Jäger.

Im ersten Schritt sicherte sich White Wilderness Heliskiing ein 1‘500 Quadratkilometer grosses Areal der Skeena Mountains exklusiv für sich. 2015 startete der Newcomer in seine erste Saison. Lead-Guide Ken Bibby und sein Team erkundeten und entwickelten das Terrain immer weiter. Fast täglich kamen neue Runs dazu. Das Skierlebnis wurde von Tag zu Tag besser.

Zur Saison 2019/2020 kamen weitere 1‘000 Quadratkilometer dazu, die das Terrain auch qualitativ noch einmal aufwerteten. Auf insgesamt 2‘500 Quadratkilometern bietet White Wilderness Heliskiing einen perfekten Mix aus weiten offenen Gletscherhängen und atemberaubenden Waldabfahrten mit genügend Optionen in der Nähe der Lodge für Schlechtwettertage.

Mit der wunderschönen Lodge im Blockhausstil setzte White Wilderness Heliskiing vom ersten Tag an ein Ausrufezeichen. Selbst weit gereiste und anspruchsvolle Gäste waren begeistert. Und vom ersten Tag an legten die Schweizer Besitzer grössten Wert auf das Ambiente, die Kulinarik und den Service in der Lodge. «Unsere Kunden wohnen und essen ja auch in den Alpen in ihren normalen Skiferien auf höchstem Niveau. Das sind sie gewohnt und das sollen sie auch bei uns vorfinden», betont Jäger. Dieser Blick für Details, wie er in der Top-Hotellerie selbstverständlich, in Heliski-Lodges aber immer noch eine Ausnahme ist, macht bei White Wilderness Heliskiing den Unterschied.

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Best of Heliskiing by Kenny Prevost

Im Winter lebt Jäger in der Lodge und kümmert sich persönlich um die Heliskigäste. Am liebsten natürlich beim Heliskiing auf dem Berg. Morgens fliegt er fast immer mit den Gästen hinaus zum Skifahren und Snowboarden in die weisse Wildnis British Columbias. «Das ist immer wieder faszinierend», meint der Geschäftsmann, der aus dem Finanz- und Immobilien-Business kommt. Diese riesigen Dimensionen in Kanada seien einfach überwältigend – und der Schnee ein Traum. «Wenn wir in den Alpen mal einen Tiefschneetag in den Skigebieten haben, ist ja nach wenigen Minuten alles zerfahren. Bei uns fahren unsere Gäste jede Abfahrt, jeden Tag und jede Woche auf unverspurten Hängen», schwärmt Jäger.

Möglich machten dies die hervorragend ausgebildeten Guides und Piloten. «Deren Professionalität und Coolness beeindruckt mich immer wieder», erzählt Jäger. Er und Schneider schätzen ihre Leute und holen sich nur die Besten: vom Koch bis zum neuen General Manager Ryan Merrill. Merrill ist ein sehr erfahrener Heliskiing-Guide, der in Terrace lebt und dort als Operations Manager viele Jahre schon Verantwortung bei einem anderen Heliski-Unternehmen trug.

Unermüdlich optimieren die beiden Schweizer auch ihre Fly-Fishing- und Heliskiing-Lodge. So entstanden in den vergangenen Jahren neue Einzelzimmer im Haupthaus, eine vierte Sauna und zuletzt ein eigenes «Staff-House» für das Team. Die Besitzer wissen, dass nur zufriedene Mitarbeiter auch gute Gastgeber sind.

Dafür, dass White Wilderness Heliskiing nach so kurzer Zeit in die Top-Liga der Heliski-Lodges aufgestiegen ist, haben die Schweizer mit ihrem kanadischen Team hart gearbeitet und viel Zeit und auch Geld investiert. «Aber ein bisschen Glück gehörte natürlich auch dazu», räumt Jäger ein. So wie damals, als das noch völlig unbekannte Heliski-Unternehmen gleich zum Start mit Elan einen grossen Partner aus dem Ski-Business fand.

Damals fuhren die Schweizer zur Sportartikelmesse ISPO nach München, um über Kooperationen mit Skifirmen zu sprechen. Von den grossen Marken interessierte sich jedoch keiner für die Nobodies. «Eher zufällig sind wir dann auf dem Elan-Stand gelandet, wo Freeride-Legende Glen Plake anwesend war», erzählt Jäger. Dort kamen sie mit Plake und den Elan-Managern ins Gespräch und die waren neugierig auf die neue Heliski-Lodge. So entstand eine Partnerschaft mit Elan, die bis heute hält. Inzwischen hat White Wilderness Heliskiing mit Burton auch noch einen Premium-Partner aus der Snowboard-Szene gewonnen.

Glen Plake war inzwischen natürlich auch schon bei White Wilderness Heliskiing zu Gast. Und der amerikanische Ski-Star zeigte sich begeistert: «Wenn man an Heliskiing denkt, gleichen sich die Bilder im Kopf jedesmal: Helikopter, die einen in den Bergen zu endlosen Pulverschnee-Gebieten fliegen, köstliches Essen und eine grossartige Unterkunft in den Bergen – und natürlich Erinnerungen an dieses Erlebnis, die einem für immer erhalten bleiben. Das ist genau, was man bei White Wilderness Heliski bekommt! Ich liebe es, dort oben Ski zu fahren», schwärmt Glen Plake.

Plake ist nicht der einzige Ski-Promi, der von White Wilderness Heliskiing begeistert ist. Auch der ehemalige Schweizer Skirennstar Dani Mahrer schätzt den Heliski-Anbieter in Terrace. «White Wilderness Heliskiing ist ein grossartiges Erlebnis! Die luxuriöse Lodge lässt mit den schönen Zimmern und hervorragendem Service keine Wünsche offen», sagt der siebenmalige Weltcupsieger. «Ich freue mich bereits jetzt schon auf das nächste tolle Powder-Erlebnis am 29. Januar 2021», meint der Abfahrtssieger von Kitzbühel. Neben der Gruppenreise Ende Januar 2021 hat TRAVELZONE auch schon eine zweite Gruppenreise mit Dani Mahrer zu White Wilderness Heliskiing Anfang 2022 im Programm. Zwei Top-Reisen in die «Swiss-Canadian Heliski-Lodge», auf die sich nicht nur Dani Mahrer bereits riesig freut.

Stark genug?

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